Psychotherapie bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen
 

Das Angebot der Praxis richtet sich an Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres (in Ausnahmefällen oder bei bereits begonnener Therapie auch darüber hinaus), die unter psychischen Belastungen oder Störungen, an psychosomatischen Erkrankungen oder an Verhaltensaufälligkeiten leiden. Die Eltern können dabei im Rahmen so genannter "Bezugspersonensitzungen"(individuell zu vereinbaren) unterstützt werden. (-> Download: Ratgeber Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie).

Ich biete Einzel- und Gruppenbehandlungen an. Die Therapiesitzungen finden in der Regel 1 x wöchentlich oder 14tägig jeweils 50 Minuten (bei Gruppentherapie: 100 Min.) statt. Zunächst vereinbaren wir zwei bis maximal sechs probatorische Sitzungen (antragsfrei), die über die Versicherungskarte abgerechnet werden (vgl. "Informationen"). Achtung! Neue Richtlinien ab 1.4.17: Es werden nach der Probatorik zunächst 12 Sitzungen (bisher 25) beantragt. Es ist ab 1.4.17 auch möglich, einen oder mehrere Termine lediglich zur diagnostischen Abklärung zu vereinbaren (nach telefonischer Voranmeldung), und die ggf. notwendige (Langzeit-) Therapie danach in einer anderen Praxis zu absolvieren. Weitere Informationen zu den neuen Bestimmungen erhalten Sie in der Praxis.

Wichtige Hinweise: Verhaltensweisen, die als psychosoziale Störung in Erscheinung treten, sind nur dann Gegenstand von Psychotherapie, wenn sie Ausdruck psychischer Erkrankung sind. Psychotherapie ist als Leistung der gesetzlichen (und der privaten) Krankenversicherung ausgeschlossen, wenn sie allein der beruflichen oder sozialen Anpassung oder der beruflichen oder schulischen Förderung dient. Erziehungs- und/oder Lebensberatung sind KEINE Leistungen der Krankenversicherung. Bitte wenden Sie sich ggf. an eine (Familen-) Beratungsstelle. Ob eine Indikation für eine psychotherapeutische Behandlung vorliegt, wird im Rahmen der "probatorischen Sitzungen" durch ausführliche Gespräche, Verhaltensbeobachtung und eingehende Diagnostik entschieden. Die Diagnose einer seelischen Störung wird vom Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten nach Sichtung aller Informationen anhand der ICD 10 Kap. F gestellt. Sie kann abweichen von der Verdachtsdiagnose, mit der der Patient in der Praxis vorgestellt wurde. Es kann durchaus vorkommen, dass Sie - falls eine ambulante Behandlung aufgrund der Symptomatik nicht ausreicht - zunächst zu einer stationären (Fachklinik) oder teilstationären Behandlung (Tagesklinik) weiterverwiesen werden. Sind Medikamente erforderlich, arbeite ich mit einem Kinder- und Jugendpsychiater zusammen, da ich selbst KEINE Medikamente verschreiben darf.
Für eine psychotherapeutische Behandlung muss sowohl beim Kind/Jugendlichen als auch bei den Eltern eine Behandlungs- und Veränderungsmotivation vorliegen, damit die Psychotherapie erfolgreich sein kann. Ohne eine dementsprechend günstige Prognose darf kein Antrag auf Psychotherapie gestellt werden.

 

Anlässe, die Praxis aufzusuchen, sind z.B.: 
o Schul- bzw. Leistungsprobleme, die im Zusammenhang mit einer seelischen Störung auftreten
o Länger andauernde Schlafstörungen, die Symptom einer seelischen Erkrankung sind
o Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörung (ADS, ADHS), wenn die Diagnose z.B. vom Kinder- und Jugendpsychiater oder vom Kinderarzt gestellt und für das Kind eine Verhaltenstherapie empfohlen wurde
o Abklärung etwaiger Hochbegabung und Behandlung damit einhergehender emotionaler oder Verhaltensstörungen (Linktipp: Infos zum Thema "Hochbegabung")
o Störungen des Sozialverhaltens / externalisierende Störungen
o Emotionale Störungen / internalisierende Störungen
o Phobische Störungen / Ängste
o Ticstörungen
o Einkoten und Einnässen
o Affektive Störungen (Depression, Dysphorie usw.)
o Zwangserkrankungen
o Ess-Störungen, eventuell auch zur Anbahnung einer stationären Behandlung
o Posttraumatische Belastungsreaktionen aufgrund Traumatisierung